Renee García Santacruz (rechts) mit Chantal Cowan vom International Office der EUFH

Seit Februar studiert die 22-jährige Renee García Santacruz mit einer Gruppe Internationals bei uns an der EUFH im englischsprachigen Programm International Innovation Management, das extra für unsere Gaststudierenden aus aller Welt entwickelt wurde und seit einigen Jahren sehr erfolgreich läuft.

Eigentlich studiert die junge Mexikanerin im sechsten Semester Economy and Finance am Monterrey Institute of Technology and Higher Education (ITESM). Sie wollte unbedingt an eine private Hochschule in Deutschland. Von der EUFH hatte sie schon viel Gutes gehört. Sie entschied sich fürs Auslandssemester in Brühl, weil sie möglichst viel über Management lernen wollte. Vor allem aber auch, weil sie unbedingt ganz viel Deutsch lernen wollte. Entsprechend ist ihr Lieblingsfach hier bei uns auch ihr Deutschkurs.

Sie ergatterte einen von nur vier heiß begehrten Plätzen, die an unserer Partnerhochschule in Mexiko für die Studierenden zur Verfügung stehen. „Das war eine Herausforderung. Wenn’s nicht geklappt hätte mit der Bewerbung, wäre ich nach China gegangen“, lacht sie. Sie hat’s geschafft und fühlt sich pudelwohl, weil es an der EUFH so viele nette Leute gibt, mit denen sie Deutsch sprechen und sich verbessern kann. Nach ihrem Semester an der EUFH bleibt sie noch in Deutschland, um an einem Intensivkurs teilzunehmen.

Bis dahin hat sie eine ganze Reihe anderer Fächer, die ihr auch viel Spaß machen. Am besten gefallen ihr Project Management und Presentation Tecniques. „Im Sprechen vor Publikum habe ich schon echte Fortschritte gemacht, seit ich hier bin“, freut sie sich. „Und das ist ja wirklich was, was ich im Leben gut gebrauchen kann.“

Natürlich nutzt Renee García auch die gute Gelegenheit, die Gegend zu erkunden und sich alles rund um Köln, Bonn und Düsseldorf anzuschauen. Die kulinarischen Highlights hat sie auch schon getestet und ist besonders von Currywurst, Kartoffeln in allen Variationen und von diversen deutschen Bieren begeistert. Auf dem Campus fühlt sie sich wie zu Hause, weil er weder zu klein noch zu groß und modern ausgestattet ist.

Nach ihren Zukunftsplänen gefragt, sprudelt es nur so aus ihr heraus. Erst macht sie die Uni fertig, dann folgt ein Praktikum in Singapur. Danach soll ein Master kommen, vielleicht in Finance. Arbeiten möchte sie zuerst in einer Bank. Dort, so der Plan, will sie schnell viel Geld verdienen und damit ein Restaurant eröffnen, das sie bald zu einer ganzen Restaurantkette machen möchte, zuerst in Mexiko und dann weltweit. „Aber im Ernst“, lacht sie. „Wenn ich es schaffe, viel Geld zu verdienen, dann behalte ich nicht alles für mich. In Mexiko gibt es eine Menge arme Menschen, denen ich gerne helfen möchte.“ Bei der Einstellung kann man ihr nur die Daumen drücken. Und ihr vorher natürlich noch eine tolle Zeit an der EUFH und in Deutschland wünschen.