Prof. Dr. Robin Haring, Dekan des Fachbereichs Angewandte Gesundheitswissenschaften an der EUFH, forscht seit vielen Jahren zum Thema Testosteron und ist dazu längst ein gefragter Experte. Ende November erschien sein neuester wissenschaftlicher Beitrag zum Zusammenhang zwischen Testosteron und Optimismus bzw. Pessimismus. Dabei hat der EUFH-Professor eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Epidemiologen, Medizinern und Psychologen zusammengebracht, um den möglichen Einfluss von Hormonen auf Optimismus und Pessimismus zu untersuchen. Der Nachweis eines negativen bzw. nicht vorhandenen Zusammenhangs ist deshalb wichtig, weil Testosteron im psychologischen Bereich oft mit einer Wirksamkeitsvermutung verbunden ist, die methodisch jedoch häufig auf wackligen Beinen steht und keineswegs empirisch nachgewiesen ist.

Der aktuelle Beitrag erschien in dem internationalen Online-Journal PLOS ONE der Public Library of Science (PLOS), die als größte Fachzeitschrift frei verfügbare Volltexte zugänglich macht und bei Rankings in der Kategorie multidisziplinäre Wissenschaft weit oben eingestuft wird.

Zur Publikation in PLOS ONE

Prof. Haring ist zu diesem Thema auch öfters in Publikumsmedien vertreten, die eine wesentlich breitere Leserschaft ansprechen. So titelte die Wochenzeitung „Die ZEIT“ kürzlich: „Was Männer aggressiv macht“. Auch hier war wieder einmal von Testosteron die Rede und Prof. Harings Buch „Die Männerlüge“ wurde in diesem Zusammenhang zitiert.

Zum Artikel in der ZEIT