Gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Gartzen-Wiegand hatten die Studenten des Studiengangs Industriemanagement (Brühl, Neuss Jahrgang 2017) kürzlich die Möglichkeit, die Ford-Werke in Köln Niehl zu besuchen.

Begonnen hat der Tag mit einem Film, der die Geschichte von Ford erzählt. Seit 1998 gibt es den Standort in Köln Niehl, der und zugleich der Standort von Ford of Europe ist. Produziert wird in Köln Niehl der Kleinwagen Fiesta. Hierbei laufen 1440 Fiestas am Tag vom Band und legen dabei einen Produktionsweg von circa 10 Kilometern zurück.

Sehr auffällig in der Produktion war die Vielzahl an vollautomatischen Robotern, die Just-In-Time mit verschiedensten Materialien zur Erstellung von Armaturen etc. beliefert werden. Neben den Robotern gibt es natürlich trotzdem noch eine Vielzahl an Mitarbeitern – 25.000, um genau zu sein. Davon arbeiten 17.000 in Schichtarbeit in der Produktion, alle anderen in verschiedenen kaufmännischen Abteilungen.

Am Anfang der Produktion startet der Karosseriebau. Hier werden „einfache“ Blechplatten in verschiedene Formen gebracht. Dies geschieht mit riesigen Pressen, die anschließend an die verschiedensten Stationen geliefert werden, sodass die Produktion weitergehen kann. Die Innenausstattung wird zum größten Teil per Hand eingesetzt, z.B. der von Ford entwickelte und patentierte „magic-chair“. Der Höhepunkt der Produktion ist die sogenannte „Hochzeit“ – in diesem Produktionsschritt wird der Antriebsstrang mit der Karosserie verbunden.

Abschließend kann man sagen, dass die Exkursion ein voller Erfolg war und eine sehr schöne, vor allem aber auch sehr interessante Möglichkeit geboten hat, einen Einblick in Kölns größtes produzierendes Unternehmen zu bekommen.

Luca Bäumer