Gemeinsam machten sich unsere Gaststudierenden auf ins nahe Leverkusen, um dort das Baykomm, ein interaktives Kommunikationscenter von Bayer, zu besuchen. Das International Office der EUFH hatte die Exkursion für die Studierenden organisiert und am Ende des Tages waren sich alle einig: Das war nicht nur interessant – es hat auch riesigen Spaß gemacht.

In acht Ausstellungsräumen zeigt Bayer seine ganze Vielfalt. Das Baykomm ist ein multimedialer Dialog mit dem Besucher, der deutlich machen soll, an wie vielen Stellen Bayer etwas zur Verbesserung unserer Lebensqualität beitragen will und was aus Bayer-Produkten so alles gemacht wird. Nach einem interessanten einführenden Vortrag stand also eine Entdeckungsreise durch das „Erfinderunternehmen“, wie Bayer sich selbst bezeichnet, auf dem Programm.

Nach einem kurzen Trip durch die Unternehmensgeschichte tauchten die Internationals in verschiedene Welten ein. In der Welt der Ernährung zum Beispiel machten sie Bekanntschaft mit Kornkäfern und anderen getreidevernichtenden Schädlingen und lernten die Antworten der Forscher auf drängende Ernährungsfragen kennen.

In der Welt des Sports wurde anschaulich klar, dass Kunststoffe von Bayer heutzutage in unzähligen Sportgeräten und in unserer Sportbekleidung stecken. Das richtige Material sorgt für Sicherheit bei Fahrradhelmen oder Helmvisieren beim Eishockey. Ganz gleich ob im Schnee oder auf dem Wasser – man surft auf Kunststoff, klarer Fall. Und Kunststoff sorgt nicht nur für die optimale Flugbahn eines Golfballs, sondern lässt auch die Flankengötter gut aussehen. Obwohl: Flankengott Stan Libuda kriegte es eigentlich auch mit Leder schon ganz gut hin. In der Welt des Sports sorgte ein kleines Torwandschießen für den nötigen Praxisbezug.

In der Welt der Mobilität lernten unsere Gäste innovative klimafreundliche Transportmittel kennen. Da ist zum Beispiel das Solarflugzeug „Solar Impulse“, das seine Luftfahrqualitäten schon unter Beweis gestellt hat. Besonders die Fahrsimulation im EcoCruiser machte höllischen Spaß und zeigte zugleich, dass kraftstoffsparendes Fahren durchaus rasant sein kann.

Eine der interessantesten Welten im Baykomm ist sicherlich die Welt der Moleküle. In einem 3D-Film tanzten die Moleküle im wahrsten Sinne des Wortes vor den Augen der Betrachter. So oder so ähnlich tauchen auch Forscher heutzutage in Mikrowelten ein, um Wirkstoffe zu entwickeln, aus denen dann später Medikamente werden, die Menschen helfen. Das Forscherquiz am Rechner war eine der vielen spaßigen Abwechslungen beim Besuch in Leverkusen, der sicherlich allen in guter Erinnerung bleiben wird. Schließlich sieht man ja auch nicht jeden Tag, wie in Sekundenschnelle aus minimalen Mengen zweier verschiedener mysteriöser Chemikalien ein großes blaues Etwas aus Plastik herauswächst.

Renate Kraft