Ende Oktober fand an unserem Standort in Rostock das BundesSchüler- und Studierendentreffen des Deutschen Verbandes der Ergotherapeuten (DVE) statt. Rund 100 angehende „Ergos“ aus ganz Deutschland waren zur schönen Ostsee gekommen, um sich mit anderen Ergos auszutauschen, an spannenden Workshops teilzunehmen und die EUFH-Stadt mit Gleichgesinnten zu erkunden.

Ein sehr engagiertes Orgateam von Studierenden der EUFH hatte alles vom Schlafsacklager in Seminarräumen über Mahlzeiten, Freizeitprogramm und eine Menge fachlich interessanter Workshops vorbereitet und auf die Beine gestellt. Im April war die Entscheidung gefallen, dass die EUFH das Event in diesem Jahr ausrichten wird. Kurz darauf nahmen Luzie Ossenkopp, Franziska Stratmann, Johanna Kattge, Kim Staiger und Luisa Mohr die Sache in die Hand.

„Wir hatten uns ein Limit von 100 Teilnehmern gesetzt, das schon im August erreicht war“, erzählt Luisa Mohr, die die Veranstaltung super findet, weil angehende Ergos sich vernetzen sollten. Aus demselben Grund hält sie auch die Verbandsarbeit für wichtig, weil nur so die Berufsgruppe mit einer Stimme sprechen kann. Sie hatte schon im Mai bei einem Kongress in Würzburg teilgenommen und dort kräftig die Werbetrommel gerührt. Auch dort stellte sie fest, wie schnell man auf derartigen Veranstaltungen miteinander ins Gespräch kommt.

Wie alle ihre Kolleginnen vom Orgateam ist auch Luisa im fünften Semester Ergotherapie an der EUFH. Für ihr Studienfach hat sie sich entschieden, weil die Ergotherapie sich am Alltag orientiert und sehr greifbar ist. Außerdem findet sie es toll, etwas machen zu können, was für die Menschen wichtig ist. Sie mag den ganzheitlichen Ansatz der Ergotherapie, die eben nicht auf nur einen bestimmten Therapiebereich beschränkt ist. Nicht nur weil sie, die eigentlich aus Schleswig-Holstein kommt, nach der Schule gerne an der Ostsee bleiben wollte, entschied sie sich für das Studium an der EUFH. Auch die Qualität der Hochschule mit ihrer Lehrpraxis, die sie aktuell zweimal pro Woche nutzt, hat bei der Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt.

Franziska Stratmann ist die Vorsitzende der Schüler- und Studierendenvertretung im Verband. Klar, dass auch sie es sehr wichtig findet, sich zu engagieren. „Je mehr das tun, desto stärker ist unsere Stimme“, sagt sie. Franziska kommt aus Nordrhein-Westfalen und hat sich für das Studium an der EUFH entschieden, weil sie die Akademisierung der Therapieberufe für eine sehr gute Sache hält. Sie findet die wissenschaftliche Perspektive einfach spannend und möchte später ihre Therapien auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse planen. „Außerdem ist es einfach ein toller Beruf, der mir viel Spaß macht.“ Die fachliche Qualität der EUFH und das tolle Umfeld im hohen Norden haben sie schnell überzeugt.

Renate Kraft