Zum Gedächtnistraining mit dem aus Funk und Fernsehen bekannten Gregor Staub hatte der Alumni Club eingeladen und die Veranstaltungshalle am Brühler Campus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ob Formeln, Vokabeln, Termine, Passwörter oder Geheimnummern  – sich alles zu merken wird immer schwieriger. Gregor Staub half den Besuchern der Veranstaltung mit seinem Gedächtnistraining nachhaltig auf die Sprünge.

MEGA MEMORY ® nennt Staub seine Trainingsmethode, die hilft, sich Informationen besser merken zu können. Staub, der als Kapazität auf dem Gebiet des Gedächtnistrainings und des Lernens gilt, arbeitet mit der sogenannten Mnemo-Technik. Mit Hilfe von „Eselsbrücken“ lassen sich nahezu spielend selbst komplexe Zahlenkombinationen merken oder das Namensgedächtnis optimieren. Die zehn letzten amerikanischen Präsidenten kann man sich zum Beispiel binnen drei Minuten einprägen. Spätestens, als die Gäste in der Halle die Namen mit Leichtigkeit im Chor aufsagten, war das bewiesen.

Der Schweizer Gedächtniskünstler verblüffte sein Publikum mit spektakulären Ergebnissen und auf äußerst unterhaltsame Art und Weise. Die Teilnehmer können sich mit seiner Technik auf einmal Dinge merken, die sie bisher nicht für möglich gehalten hätten. Lernstoffe und Fremdsprachen kann man sich so besser einprägen – ideal vor der Klausurenphase! „Sich 500 Wörter schnell einzuprägen ist mit ein bisschen Training gar kein Problem“, so Staub. „Aber was ist wichtig für die nächste Prüfung? Das hat mit Intelligenz zu tun. Da kann ich leider nicht helfen“, lachte er.

Renate Kraft