Prof. Dr. Ute Gartzen, Leiterin des Studiengangs General Management  an der EUFH Aachen, die vielen Studierenden auch von Lehrveranstaltungen an anderen Standorten gut bekannt ist, hat mit drei anderen Autoren ein interessantes Buch über die Region Aachen geschrieben und jetzt in der IHK Aachen vorgestellt.

Am 11. Dezember 1987 wurde in der Bonner Kohlerunde festgelegt, dass das Ende des Steinkohlenbergbaus im Aachener Revier zeitnah zu erfolgen hat. Das sorgte für Druck, um neue Arbeitsplätze bei innovativen Betrieben entstehen zu lassen. In diesem Zusammenhang wurde die Idee der Technologiezentren aus den USA bereits 1982 in die Aachener Region importiert und noch wesentlich intensiver umgesetzt. Entstanden sind 13 Technologiezentren.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Axel Thomas, Geschäftsführer  der Wirtschaftsförderungsgesellschaft StädteRegion Aachen, Dipl.-Ing. Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen und Dr. Lothar Mahnke, Geschäftsführer der Aachener Gesellschaft für Innovation und Technologietransfer, hat Prof. Gartzen untersucht, was aus den Anfangsideen geworden ist, welche Ziele erreicht und welche verfehlt worden sind und was Technologiezentren zukünftig eigentlich leisten müssen.

Dass Frau Prof. Gartzen sich intensiv mit diesem Themenkreis beschäftigt und sich an dem Buch mit dem Titel „Technologiezentren. Inkubatoren. Co-Working-Spaces. Region Aachen 1982 – 2017“ beteiligt hat, liegt in ihrer Zeit vor der EUFH begründet: Sie war beispielsweise am Aufbau des RWTH Campus beteiligt, wo seit 2009 ein riesiger Technologie-Forschungspark entwickelt wird. Dort war sie für den Bereich Finanz- und Rechnungswesen zuständig und wirkte schon bei der Entwicklung des Geschäftsmodells aktiv mit.

Renate Kraft