Die EUFH ist eine der mobilsten Erasmus-Hochschulen weit und breit. Das liegt natürlich in erster Linie an den dual Studierenden im Blockmodell, die alle ein Auslandssemester absolvieren. Aber auch die Dozenten sind international ausgerichtet und engagieren sich sehr in Europa. So war zum Beispiel Dr. Barbara Schnieders in diesem Herbst gleich zweimal im Rahmen von Erasmus+ unterwegs.

Zunächst führte ihr Weg für eine Woche nach Malta, wo sie in St. Julians, der lebhaften Partymeile des Mittelmeer-Staates, ein Teacher Training absolvierte. Der Fokus lag dabei auf dem Sprechen, denn Dr. Schnieders hält regelmäßig Vorlesungen in englischer Sprache für unsere internationalen Gaststudierenden. Von der eti-Sprachschule, in der das Training stattfand, war die EUFH-Dozentin begeistert, denn dort gaben sich die Mitarbeiter sehr viel Mühe, homogene Gruppen zu bilden, damit alle Teilnehmer den maximalen Lernerfolg erreichen konnten. Gemeinsam mit vier Englischlehrern aus Polen, Italien und Deutschland konnte sie an einem sehr abwechslungsreichen Unterricht teilnehmen, in dem es zum Teil um Aussprache und Grammatik, zum Teil aber auch um politische Diskussionen zu spannenden aktuellen Themen ging.

Dr. Schnieders verbrachte eine auch außerhalb des Kurses schöne Woche auf Malta und nutzte die freie Zeit, um die Insel per Bus zu erkunden. Krönender Abschluss war dann ein Rockkonzert mit ihrem maltesischen Dozenten an der Gitarre. Sie ist davon überzeugt, dass ihr Englisch während dieser Woche an Genauigkeit und Präzision, aber auch in punkto Aussprache sehr gewonnen hat.

Nur kurze Zeit später konnte Dr. Schnieders das frisch Erlernte gleich während einer International Week in Kattowitz anwenden. Sie hielt an unserer Partnerhochschule eine Vorlesungsreihe zum Veranstaltungsthema „New Frontieres in Finance and Accounting“ und sprach dabei zum Beispiel über den Verlauf von Spekulationsblasen.

Zum Ende der International Week gab es noch eine Konferenz, an der Studierende und Dozenten sowie Gäste gemeinsam teilnahmen und über das Wochenthema diskutierten. Hier gehörte Dr. Schnieders dann auch zu den Keynote Speakern.  „Es war eine wirklich interessante Woche“, fasst sie zusammen. „Unsere Partnerhochschule hat sich mit der Organisation enorm viel Mühe gegeben.“

Renate Kraft