Dr. Jens Nesper

Mit dem Semesterstart Anfang Oktober hat die EUFH mit der Deutschen Welle in Bonn einen sehr interessanten neuen Kooperationspartner, bei dem zunächst ein Wirtschaftsinformatiker und ein General Manager die Praxiszeiten ihres dualen Studiums verbringen. Das Medienunternehmen hat Bedarf an gutem Nachwuchs mit BWL-Kompetenz, denn es ist zwar nicht primär gewinnorientiert, muss aber natürlich gleichwohl kostendeckend wirtschaften. Die neue Kooperation entstand durch mehrere Exkursionen von Studierenden mit Dr. Jens Nesper, der bei einer solchen Gelegenheit das Gespräch mit einem Brand Manager suchte, der in der Folge den Kontakt zum Personalbereich des Senders herstellte. Nun können also zunächst zwei Studierende im wunderschönen Bonn am Rhein arbeiten. „Das Unternehmen hat auch schon fürs nächste Jahr Interesse signalisiert“, freut sich Dr. Jens Nesper, Studiengangsleiter General Management am Campus Brühl.

Die Deutsche Welle (DW) ist ein öffentlich-rechtlicher Sender, der aus Steuermitteln finanziert wird. In der DW-Zentrale Bonn und am Standort Berlin arbeiten insgesamt rund 3.000 Mitarbeiter aus 60 Nationen, die ein umfassendes Deutschlandbild in alle Welt vermitteln. Ihr Ziel ist es, das Verständnis zwischen den Kulturen und Völkern zu fördern und mit ihrem Informationsangebot in insgesamt 30 Sprachen einen Zugang zur deutschen Sprache zu schaffen. Jede Woche erreicht die „Welle“ über 100 Millionen Menschen weltweit und setzt dabei auf ein Satellitennetz, auf rund 5.000 Partnersender und auf das Internet. Über Kurzwelle ist das Programm  in Afrika und Teilen Asiens zu hören.

Inhaltlich geht es schon lange nicht mehr nur um Nachrichten, sondern der Sender beschäftigt sich mit allen möglichen Themensparten wie zum Beispiel Gesundheit oder Kultur. Über in jedem Land individuell verschiedene Internetportale verbreitet der Sender außerdem mit viel Aufwand länderspezifische Informationen. Die Deutsche Welle ist ein Vollprogramm, das sich inhaltlich durchaus mit den ganz Großen der Branche vergleichen kann.

Renate Kraft