Im September fand im südspanischen Sevilla unter dem Motto „A Mosaic of Cultures“ die jährliche Konferenz der European Association for International Education (EAIE) statt. Natürlich waren Evelyn Stocker und Svenja Fillep-Kühn vom Akademischen Auslandsamt auch diesmal wieder live dabei bei der größten und wichtigsten Fach- und Multiplikatorenveranstaltung im europäischen Hochschulbereich.

Bei der 29. Auflage dieser Konferenz waren mehr als 6000 Teilnehmer aus 95 Ländern vertreten. Darunter waren viele Mitarbeiter von Akademischen Auslandsämtern, aber auch zum Beispiel Professoren, internationale Marketing-Kollegen oder Vertreter der Europäischen Union. Kurz gesagt waren alle an Bord, die mit internationaler Hochschulzusammenarbeit zu tun haben. Jede Menge Gelegenheit also für unser Akademisches Auslandsamt zu netzwerken, an Meetings und Workshops zu aktuellen Themen teilzunehmen und brandneue Informationen aufzusaugen. Beide waren zum ersten Mal in Sevilla, aber es blieb wenig Zeit, diese interessante Stadt zu entdecken. Es gab viel zu viele neue, innovative Trends aus der internationalen Hochschullandschaft kennen zu lernen und Partnern von Hochschulen aus aller Herren Länder zu begegnen.

In etwa 35 Gesprächsterminen mit Partnerhochschulen nutzten Svenja Fillep-Kühn und Evelyn Stocker die Konferenz zum fachlichen Austausch – zum Beispiel mit Ville Paananen von der Turku University of Applied Sciences in Finnland, Hyemin Yoo von der südkoreanischen Hanyang University, Fiona Reynolds von der  Dublin Business School, Griet Naeyert vom Artevelde University College in Belgien, Claudia Redtenbacher von der Fachhochschule des bfi Wien oder mit Mark Howard von der University of Otago in Neuseeland.

Als Vertreterinnen der Europäischen Fachhochschule auf dem internationalen Hochschulparkett nahmen Frau Stocker und Frau Fillep-Kühn an Workshops zu Themen wie „Mobility in a post-Brexit world: What’s next for Scotland?“ oder „Andalusian University showcase“ teil.

Sevilla war für die beiden Vertreterinnen der EUFH eine optimale Plattform, um Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen, denn unsere Hochschule hat viele Partnerhochschulen vor Ort in Andalusien. Auch wenn nicht viel Zeit für Sightseeing blieb, gefiel den Beiden die Konferenzstadt auf Anhieb sehr gut. „In einer von so vielen Kulturen geprägten Stadt wie Sevilla haben wir uns auf Anhieb wohl gefühlt“, fassen sie übereinstimmend zusammen.

 Renate Kraft